Zinsentwicklung
In der Wirtschaft geht es oftmals recht heftig zu. Zwar haben sich durch das Ende der Wirtschaftskrise in Deutschland die heimischen Zinsen ein wenig erholt, doch richtet sich die gesamte Zinsentwicklung am Markt nicht nur nach der Wirtschaftslage in Deutschland. Der Weltmarkt ist das Maß aller Dinge, denn wenn der gesamte Handel auf dem Weltmarkt in Unruhe ist, machen die verschiedenen Anlageformen eine regelrechte Berg- und Talfahrt. Seit die Regierung in Irland die EU um finanzielle Hilfe gebeten hat, fallen einige Aktien und andere Wertpapiere fast ins Bodenlose. Durch die Senkung des Euro-Leitzinses sind verschiedene Geldmarktfonds total eingebrochen, während der Zins für das Tagesgeld fast gleichbleibend ist.
Vor allem der Zinssatz beim Festgeld hat eine schwere Erschütterung erfahren und ist um etwas über 50 % gesunken. Die Zinsentwicklung für ein Jahr verheißt für die meisten Anlageformen nichts Gutes, und durch die noch unsicheren “Baustellen” Italien, Spanien und Portugal geben die Anlageberater nur den langfristig festverzinslichen Wertpapieren eine gute Prognose. Die Zinsen für Baugeld sind etwas angezogen, und vor allem die Zinsen für die langfristigen Ratenkredite sind mächtig angestiegen. Die Wirtschaftsexperten raten den Anlegern, vor allem auf langfristige Anlagen zu setzen. Beim Tagesgeld sind die Schwankungen allerdings nicht so extrem, steigen aber auch nicht.
Wer sich derzeit entschließen sollte, zu bauen, hat mit der langfristigen Zinsbindung von 10 Jahren schon fast einen Glückstreffer gelandet. Einige wenige Hausfinanzierungsbanken locken die künftigen Hausbesitzer teilweise sogar mit der Zinsfestschreibung für 15 Jahre. Fast wie ein Sechser im Lotto, denn so wird die Immobilie noch günstiger, zumindest spart man den einen oder anderen Tausender.
