Tagesgeldkonditionen
Das Tagesgeld ist eine extrem sichere Geldanlage ohne ein besonderes Verlustrisiko. Die Tagesgeldkonditionen sind ähnlich wie bei einem Sparbuch. Der Anleger zahlt einen bestimmten Betrag auf sein Tagesgeldkonto ein und erhält dafür jedoch wesentlich höhere Zinsen als bei einem einfachen Sparbuch. Der Anleger kann zu jeder Zeit an sein Tagesgeldkonto und dort einen von ihm bestimmten Betrag auf sein Girokonto überweisen. Die einzige Möglichkeit, die es beim Tagesgeldkonto nicht gibt, sind die Banküberweisungen, wie sie beim Girokonto regelmäßig vorkommen.
Die Tagesgeldkonditionen richten sich nach dem allgemeinen Geldmarkt, welcher sich nach dem Leitzins der Europäischen Zentralbank EZB richtet. Steigen die Zinsen auf dem Geldmarkt, so steigen auch die Zinsen beim Tagesgeld; läuft es auf dem Geldmarkt etwas schlechter, sinken die Zinsen auf dem Geldmarkt und auch beim Tagesgeld. Dennoch betragen die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto zwischen 2 % und 6 %, was zunächst einmal abhängig ist vom Geldmarkt, und zum anderen aber auch abhängig ist von der Bank selbst. Die Direktbanken können im Gegensatz zu den anderen Geldinstituten vor Ort aus dem Grunde höhere Zinsen anbieten, da bei diesen Online Banken die Personalkosten praktisch entfallen.
Die Tagesgeldkonditionen belaufen sich beim Tagesgeld im Gegensatz zum Festgeld etwas anders. Während der Zinssatz und die Laufzeit vor Beginn des Festgeldkontos festgelegt werden, können diese Konditionen während der gesamten Laufzeit nicht verändert werden. Möchte der Anleger dennoch von seinem Festgeldkonto Geld abheben, so wird das Festgeldkonto aufgelöst und das Geld nur nach den banküblichen Zinsen verzinst. Dies kann beim Tagesgeldkonto nicht passieren, denn hier kann der Anleger zu jeder Zeit an sein Konto und einen Betrag seiner Wahl abheben.
