Tagesgeldkonten im Vergleich

Sparbrief

Der Begriff Sparbrief ist die Bezeichnung für eine langfristige Anlageform bei den Banken und Sparkassen. Bei dieser Form der Anlage legt der Anleger die Überlassung seines Geldes für einen bestimmten Zeitraum fest und erhält im Gegenzug einen über die gesamte Laufzeit festgesetzten Zinssatz. Die Besonderheiten an den Sparbriefen sind zum einen die Kapitalsicherheit, dann die Garantie der Rendite sowie die Gebührenfreiheit. Durch den im Voraus festgesetzten Zinssatz ist die Rendite bereits von vornherein kalkulierbar. Sowohl etwaige Wertverluste als auch ein negatives Wachstum sind hierbei ausgeschlossen.

Durch den Sparbrief ist eine Verzinsung garantiert. Dabei richtet sich die Höhe der Verzinsung nach der Länge der Laufzeit des Vertrages. Dies bedeutet eigentlich, dass die Zinsen immer steigen, je länger der Sparbrief läuft. Allerdings ist dies nicht immer der Fall, denn wenn für die Zukunft ein Absinken der Zinsen erwartet wird, dann haben die längeren Laufzeiten der Sparbriefe unter Umständen einen geringeren Zinssatz als die Sparbriefe mit kurzer Laufzeit. Die für den Sparbrief zugesicherten Zinsen haben über die gesamte Laufzeit Bestand und können auch nicht durch das Geldinstitut geändert werden. Die Höhe der Sparbrief-Zinsen wird durch das allgemeine Zinsniveau, die Länge der Laufzeit und in einigen Fällen auch durch den Betrag der Länge festgelegt.

Die üblichen Laufzeiten für einen Sparbrief belaufen sich in der Regel auf den zwölfmonatigen Rhythmus, also über 12, 24, 36 Monate usw. Normalerweise werden durch die Geldinstitute die Sparbriefe zwischen drei und fünf Jahren festgelegt, wobei einige Banken nur Sparbriefe mit einer Laufzeit von zehn Jahren ausgeben. Allerdings lohnt sich eine lange Laufzeit nur in einer Hochzinsphase, da hier die besten Renditen erzielt werden.