Tagesgeldkonten im Vergleich

Leitzinsen

Der als Leitzinsen bezeichnete Zins kennzeichnet den von der jeweiligen Zentralbank festgesetzten Satz für die Steuerung des Kapitalmarktes. Dieser Zins legt den Zins fest, zu dem sich die Banken bei einer Zentralbank gegen die Verpfändung von Notenbanksicherheiten von der betreffenden Zentralbank Geld leihen können. Nach diesem Zinssatz orientieren sich auch die anderen verschiedenen Geldanlagen. Während sich die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank nach dem Wirtschaftseinbruch im Jahre 2009 langsam erholen, sind die Leitzinsen in England, Italien und Spanien auf einem Rekordtief.

Die Leitzinsen in den USA rutschen seit Ende 2007 praktisch nur noch ab – und das macht den Wirtschaftsexperten besonders in Europa ein wenig Mut, um die weiteren Prognosen ein wenig freundlicher zu bestimmen. So geben die Leitzinsen quasi ein Spiegelbild der Wirtschaft, denn wenn die Leitzinsen steigen, verteuern sich die Kosten der Unternehmer, und die Preise steigen. Wenn die Kosten für die Unternehmer steigen, verringern sich diese um jene Erhöhungen. Da an den Börsen die zukünftigen Entwicklungen geplant werden, drücken sich diese Erhöhungen der Kosten auch ein wenig negativ an der Börse durch eine Verlangsamung der Kurswechsel aus.

Dadurch fallen zwar langsam, aber sicher die Aktienkurse an den Börsen, andersherum gesehen sind diese steigenden Kosten der Unternehmer gut für die Leitzinsen, da diese sich bei der Konjunktur langsam nach oben entwickeln. Dies wiederum bedeutet, dass die Zinspapiere sowie die festverzinslichen Anlagen wie das Festgeld oder auch das Tagesgeld weitaus attraktiver sind als die Aktien und Fonds. Wenn der Leitzins dagegen sinkt, können sich die Fonds und Aktien gegenüber den festverzinslichen Anlagen wieder nach oben entwickeln.