Tagesgeldkonten im Vergleich

Festgeld Konto

Ein Festgeld Konto ist ein Anlagekonto, das sich als kurzfristige sowie als langfristige Geldanlage-Möglichkeit eignet. Wenn man ein Festgeld Konto abschließt, muss man sich an einen Mindestbetrag sowie bei manchen Banken auch an einen Höchstbetrag halten. Die Laufzeit eines Festgeld Kontos beträgt in der Regel mindestens ein Jahr und höchstens fünf Jahre. In Ausnahmenfällen kann sie sogar bis zu zehn Jahre betragen. Beim Abschluss des Kontos wird der Zinssatz festgelegt, der sich über die Jahre hinweg nicht ändert. Manche Banken bieten ein spezielles Festgeld Konto an, bei dem die Zinserträge jährlich ausgezahlt werden. Wer ein Festgeld Konto abschließt, sollte nicht nur die Höhe des Zinssatzes, sondern auch die Höhe der angebotenen Einlagensicherung beachten. Am besten ist es, die verschiedenen Angebote von renommierten Banken einem Vergleich zu unterziehen.

Ein Festgeld Konto hat, z. B. gegenüber einem Tagesgeldkonto, diverse Vorteile. Die Zinssätze liegen meist höher als bei Tagesgeldkonten oder Sparkonten. Sie sind nicht an das Auf und Ab des Finanzmarktes gebunden. Im Gegensatz zu einer Geldanlage in beispielsweise Aktienfonds oder Immobilien ist ein Festgeld Konto so gut wie risikolos. Die Laufzeiten sind sehr variabel, denn manche Institute bieten sogar den Abschluss eines Festgeld Kontos für nur drei oder sechs Monate an.

Ein Festgeld Konto bringt jedoch auch gewisse Nachteile mit sich. So ist das einmal angelegte Geld vor dem Ablauf der vereinbarten Laufzeit in der Regel nicht verfügbar, wie es z. B. bei einem Tagesgeldkonto der Fall wäre. Manche Banken haben Ausnahmeregeln, sodass man im Notfall an das Geld herankommt, dabei entfallen dann aber häufig die Festgeldzinsen. Wem ein Festgeld Konto zu starr ist, der kann sich für ein Tagesgeldkonto entscheiden oder auf den traditionellen Sparbrief zurückgreifen.