Festgeld im Vergleich
Das Festgeld im Vergleich dient dazu, mehrere Anlage-Angebote dieser Art, miteinander zu vergleichen und dadurch das persönlich Beste zu finden. Der wichtigste Faktor beim Vergleichen verschiedener Festgeld-Angebote, ist der Nominalzins. Da heutzutage die wenigsten Kreditinstitute zusätzliche Gebühren für die Festgeldkonten verlangen, ist dieser Zinssatz mit dem effektiven Jahreszins identisch. Neben dem Nominalzins sollte beim Festgeld im Vergleich auch dem Zeitraum einen großen Anteil an Aufmerksamkeit gewidmet werden. Denn abhängig von dem gewählten zeitlichen Rahmen, in welchem das Festgeld der Bank zur Verfügung steht, steigt auch der Zinssatz. Dies ist auch der Grund, weshalb ausschließlich Angebote über denselben Zeitraum miteinander verglichen werden können. Beim Festgeld im Vergleich sollte bedacht werden, dass ein Kreditinstitut über einen längeren Zeitraum sehr gute Konditionen bietet, der Kunde jedoch bei einer Kurzzeitanlage kaum profitiert. Aus diesem Grund sollten mehrere Angebote immer mit verschiedenen Zeiträumen miteinander verglichen werden.
Beim Festgeld im Vergleich sollte weiterhin der Abrechnungszeitraum beachtet werden. Umso öfter die Zinsen gutgeschrieben werden, desto effektiver ist der sogenannte Zinses-Zins-Effekt. Beim Abrechnungszeitraum gibt es oft enorme Unterschiede zwischen den einzelnen Kreditinstituten. Einige schreiben die Zinsen monatlich gut und andere nur quartalsweise, halbjährlich oder jährlich. Weiterhin sollte auch auf eventuelle Gebühren geachtet werden. Auch wenn es inzwischen unüblich ist, könnten entsprechende Angebote noch immer präsentiert werden. Bei den meisten Finanzinstituten ist es üblich, dass der Kunde seine Geldanlage über das sogenannte “Online-Banking” überwachen kann. Dies gilt sowohl für Direkt- als auch Filialbanken, wodurch beide weitestgehend gleichgestellt sind. Lediglich auf die Beratung in der Filiale müssen Kunden einer Direktbank verzichten.
